Widerstandstuning vs Boxtuning

Ein wenig mehr Leistung aus dem Motor herausholen. Bei jedem Druck aufs Gaspedal noch mehr die Beschleunigung merken. Spüren wie das Auto nach vorne drängt und Geschwindigkeit aufnimmt. Meist wird dieses Ziel nur durch aufwendige Umbaumaßnahmen und Feineinstellungen am Motor erreicht. Das kostet Zeit und Geld und ist im Fall der Fälle auch nicht mehr so leicht rückiggängig zu machen. Dies denken zumindest viele!

Schön wäre es doch, wenn man einfach ein kleines Bauteil innerhalb weniger Minuten einbauen könnte und schon hat man den gewünschten Erfolg. „Geht nicht“, mag man jetzt denken! Doch! Das geht. Ein klein wenig Elektronik, welches einfach per Stecker zwischen Motor und Motorsteuerung eingeschleift wird, ist durchaus in der Lage Leistung aus dem Motor herauszukitzeln. Und sollte man es, aus welchem Grund auch immer, wieder ausbauen wollen, muss einfach der Stecker gezogen werden.

Möglich macht das einfach „gestrickte“ sogenannte Widerstandstuning oder das deutlich smartere Boxtuning.

Einfaches Widerstandstuning

Beim Widerstandstuning wird schlicht und ergreifend ein elektronischer Widerstand zwischen Motorsteuerung und Temperaturfühler eingebaut. Das hat zur Folge, dass das Steuergerät grundsätzlich eine um ca 20 Grad C geringere Temperatur annimmt, als tatsächlich vorherrscht. Mit anderen Worten, das Steuergerät „glaubt“ es sei das ganze Jahr Winter.

Dementsprechend sorgt das Steuergerät nun für ein fetteres Sauerstoff/Treibstoff Gemisch, was etwas mehr Leistung zur Folge hat. Allerdings erkauft man sich diese Leistung durch einen deutlich höheren Kraftstoffverbrauch und das Risiko eines Motorschadens oder eines Schadens am Katalysator steigt erheblich.

Boxtuning – der etwas smartere Weg

Boxtuning arbeitet nicht mit einem einfachen Widerstand. Hier kommt deutlich mehr Elektronik zum Einsatz. Denn gutes Boxtuning, das kann man hier nachlesen, arbeitet mit den echten Fahrzeugdaten. Das hat zur Folge, dass die entsprechende Box auf das jeweilige Fahrzug abgestimmt werden muss. Denn auch die Tuningbox wird zwischen Motor und Motorsteuergerät eingeschleift. Erhält an dieser Stelle Messwerte vom Motor und gibt diese in leicht veränderter und an das Fahrzeug angepasste Art an das Steuergerät weiter. Da die Box an das jeweilige Fahrzeug angepasst ist, bewegen sich die veränderten und an das Steuergerät gesendeten  Meßdaten innerhalb der Fahrzeug Spezifikationen. Dies verhindert Motorschäden bzw Schäden an anderen Bauteilen. Und im Gegensatz zum bekannten Chiptuning bleibt, da das Gerät einfach nur vorgeschaltet wird, die original Steuerungssoftware des Fahrzeuges erhalten.

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Andreas Rabe

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