Toyota – kabellose Ladetechnik für Elektrofahrzeuge geplant

http://www.karasudrive.de/wp-content/uploads/2014/03/wirlesspark2.jpghttp://www.karasudrive.de/wp-content/uploads/2014/03/wirlesspark2.jpgToyota – kabellose Ladetechnik für Elektrofahrzeuge geplant

Toyota gilt durch den Anfanger der 2000er erschienenem Kompaktwagen Prius als einer der Vorreiter in Sachen Hybrid-Elektrofahrzeuge. Anfang Februar begannen nun bei der Toyota Motor Corporation in Japan die Tests für ein neues System, welches das Aufladen der eingebauten Batterien deutlich komfortabler gestalten soll. Das System ist dabei für die sogenannten Plug-In Hybridfahrzeuge gedacht sein, welche über das herkömmliche Stromnetz geladen werden können.

Der auf 1 Jahr angelegte Test mit 3 Fahrzeugen findet in Japan statt und soll dabei klären, wie gut das System in der Praxis funktioniert und wie zufrieden die Nutzer damit sind. Laut Toyota soll das System auf jeden Fall in Serie gehen.

Das kabellose Ladesystem funktioniert über die sogenannte Magnetresonanztechnik. Das zwischen zweit Magnetspulen entstandene Magnetfeld wird dazu genutzt, um Strom von der Ladestation an die Batterien des Autos zu übertragen. Dabei soll gewährleistet werden, dass Höhendifferenzen zwischen den beiden Spulen automatisch ausgeglichen werden können und elektromagnetische Beeinträchtigungen auf ein Minimum reduziert werden. Auch sollen beide Spulen sehr robust sein, um mögliche Beschädigungen beim hinüber fahren zu unterbinden. Hinzu kommt noch eine Einpark-Hilfe, die den Fahrer dabei unterstützen soll, die perfekte Parkposition zu erreichen.

Denkbar ist also, dass man eine derartige Ladestation in der eigenen Garage einbaut. So könnte das Fahrzeug ganz bequem über Nacht laden und man muss nichts weiter tun. Mir stellt sich dann aber die Frage, ob man so etwas wirklich braucht? Man kann doch einfach das Stromkabel in das Auto anschließen, was sicherlich nicht viel länger dauert als das punktgenaue Einparken, damit beide Spulen in der richtigen Position sind. Aber an sich finde ich die Idee dahinter interessant.

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Sebastian

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